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SD und microSD Karten - kennen Sie den Unterschied?

microSD Karten mit den Abmessungen 15 x 11mm sind eine Weiterentwicklung der etwa dreimal so großen SD-Karte. Die elektrischen Anschlüsse von SD-Karten und Micro SD Karten sind identisch. Bei den Micro SDHC- und Micro SCXC-Karten kommen lediglich zusätzliche Kontakte hinzu, die aber nur für höhere Leistungen gebraucht werden. Damit kann die kleinere Micro SD Speicherkarte rein von den Anschlüssen her mit einem SD-Adapter als SD-Karte verwendet werden. Bei mehr als der Hälfte der angebotenen Speicherkarten ist dieser SD-Adapter im Lieferumfang enthalten. Was aber nicht heißt, dass alle Karten untereinander kompatibel sind. Mehr dazu weiter unten. Generell kann man sagen, dass immer der Blick in die Bedienungsanleitung des Gerätes lohnt, in dem die Speicherkarte betrieben werden soll. Dort ist spezifiziert, welche SD-Karte zum jeweiligen Gerät passt.

MicroSD, microSDHC microSDXC.

Äußerlich sind die drei Kartentypen identisch. Der älteste microSD Standard ist von der Speicherkapazität auf 2 GB begrenzt. Das liegt am Dateisystem FAT16, mit dem diese Karten formatiert sind.
Der weiterentwickelte SDHC Standard verfügt über das Dateisystem FAT32 und kann Speicherkapazitäten bis 32 GB verwalten. MicroSDXC Karten sind mit dem exFAT Dateisystem formatiert und können Speicherkapazitäten von bis zu 2048 GB verwalten. Mit Stand 2018 liefert aber noch kein Hersteller Speicherkarten mit der maximalen Kapazität.
Die größeren Speicherkapazitäten der neueren Kartentypen gehen immer auch mit schnelleren Speicher- und Zugriffszeiten einher.

Schnittstellen UHS-I, UHS-II und UHS-III.

So viel vorweg, die drei Schnittstellenstandards sind auf- und abwärts kompatibel. Alle drei Typen können also in allen Geräten verwendet werden. Wie auch bei allen folgenden Standards besitzt die höchste Zahl, also UHS-III auch die höchste Übertragungsrate. Baulich unterscheiden sich die Schnittstellen dadurch, dass bei den UHS-II und UHS-III Standards zusätzliche Kontakte hinzugekommen sind, um die höheren Übertragungsraten zu realisieren. Diese Karten können aber, ohne diese zusätzlichen Kontakte zu nutzen, mit geringeren Übertragungsraten auch in Geräten genutzt werden, die nur dem UHS-I Standard entsprechen.
Während mit dem UHS-I Standard maximal 104 MB/s übertragen werden können, bietet UHS-II bis zu 312 MB/s (Megabyte pro Sekunde). Mit der 2017 eingeführten UHS-III Spezifikation wird der Wert nochmal auf 624 MB/s verdoppelt. Bis Mitte 2018 waren jedoch noch keine microSD Karten mit dem UHS-III Standard auf dem Markt.

Übertragungsgeschwindigkeiten der SD-Karten.

Übertragungsgeschwindigkeiten werden in der Größe Megabyte pro Sekunde (MB/s bzw. Mbyte/s) oder Megabit (Mbit/s) angegeben. 8 Mbit/s entsprechen dabei 1Mbyte/s. Zu unterscheiden ist weiterhin die Schreibgeschwindigkeit der microSD Karte von der Lesegeschwindigkeit, wobei letztere wesentlich schneller ist.
Die Entwicklung der Fotokameras hin zu immer höheren Bildauflösungen erfordert größere und schnellere Datenspeicher. Camcorder, Action-Kameras und Kameras für Drohnen bieten Auflösungen von bis zu 8K. Das sind 7680 × 4320 Bildpunkte, die mit einer Bildfrequenz von bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf der microSD Karte gespeichert und wiedergegeben werden müssen. Wer seine Speicherkarte für Daten nutzt, könnte über den neuesten USB 3 Standard künftig bis zu 10 Gigabit Daten pro Sekunde übertragen. Mit dem entsprechenden Adapter kann die microSD Karte als USB-Stick genutzt werden. Hinzu kommt, dass Speicherkarten für Handys oft auch dazu genutzt werden um Apps auf der Karte zu speichern. Auch hierzu gibt es mittlerweile einen eigenen Standard um die Leistung der Karte zu messen. Die Gerätehersteller geben in der Bedienungsanleitung an, welcher Kartentyp geeignet ist.

Geschwindigkeitsklassen im Überblick.

Im Laufe der Zeit sind verschiedene Geschwindigkeitsklassen entstanden, die zunächst im Überblick dargestellt werden sollen. Man unterscheidet Geschwindigkeitsklassen, Video-Geschwindigkeitsklassen sowie UHS-Geschwindigkeitsklassen.

Minimale Schreibgeschwindigkeit

  • 2 MB/s

  • 4 MB/s

  • 6 MB/s

  • 10 MB/s

  • 30 MB/s

  • 60 MB/s

  • 90 MB/s

  •  

Class

  • C2

  • C4

  • C6

  • C10

  •  
  •  
  •  
  •  

UHS Class

  •  
  •  
  •  
  • U1

  • U3

  •  
  •  
  •  

Video Class

  •  
  •  
  • V6

  • V10

  • V30

  • V60

  • V90

  •  

Eine weitere Geschwindigkeitsklasse stellt die App Performance Class A1 und A2 dar. Sie wird für die Klassifizierung von microSD Karten als Speicher für Apps in Smartphones und Tablets angewendet.

Geschwindigkeitsklassen Class 2, 4, 6 und 10 (C2 bis C10).

Diese Einteilung ist die älteste der Geschwindigkeitsklassen. Die Zahlen stehen dabei für die minimale Datenrate beim Schreiben, also z.B. 10MB/s bei einer Class 10 Karte. Die Lesegeschwindigkeiten sind dabei um ein Vielfaches höher.

Video-Geschwindigkeitsklassen Class 6 bis Class 90 (V6 bis V90).

Die neueren V-Klassen haben sich bei der Bezeichnung an die alte Klassifizierung angelehnt. So beträgt die Schreibgeschwindigkeit bei einer V10 Karte ebenfalls 10MB/s wie bei der C10 Karte. Bei diesen Karten liegt die Obergrenze bei 90 MB/s. Damit können selbst 8K-Videodateien mit einer Bildrate von 60 bzw. 120 fps (frames per second) aufgenommen werden.

UHS-Geschwindigkeitsklassen UHS Class 1 (U1) und UHS Class 3 (U3).

Die UHS-Geschwindigkeitsklassen weisen darauf hin, dass die microSD Karte mit einem UHS Bus UHS-I, -II oder -III ausgestattet ist. Wie hoch die Schreibgeschwindigkeit der Karte ist, erkennt man an der UHS Class 1 oder 3. Die 1 steht für eine Schreibgeschwindigkeit von 10 MB/s, UHS Class 3 für 30 MB/s.

App Performance Class A1 und A2

Immer mehr Smartphones bieten die Möglichkeit, nicht nur Daten, Bilder und Videos auf der externen Speicherkarte abzulegen, sondern auch Apps darauf zu speichern. Die bisherigen Geschwindigkeitsklassen sind für das Speichern von Bildern und Videos aussagekräftig. Man spricht von sogenannten sequenziellen Transferraten, die die Lese- und Schreibgeschwindigkeit definieren. 
Bei der Ausführung von Programmen von eine Speicherkarte treten kurze Lese- und Schreibzugriffe auf. Die werden in IOPS (Input/Output operations Per Second) gemessen. 
Der geforderte Wert für eine Class A1 Karte liegt bei 1500 IOPS für den Lesezugriff und 500 IOPS beim Schreiben. Für die Class A2 Spezifikation liegen die Werte bei 4000 IOPS bzw. 2000 IOPS. Darüber hinaus müssen beide Kartentypen eine minimale Schreibrate von 10 MB/s schaffen.

Wie viele Bilder passen auf eine microSD Karte?

Die Antwort auf diese Frage hängt entscheidend vom Speicherformat und der Auflösung der Bilder ab. Die Speicherkarte stellt für Bildaufnahmen heutzutage praktisch keine Begrenzung mehr dar. Schon auf eine 32 GB Speicherkarte passen 10.000 Aufnahmen mit einer Speichergröße von 3,2 MB. Das entspricht einer Auflösung von etwa 10 Megapixel.  

Wie viele Videos passen auf eine microSD Karte?

Spannender ist die Frage nach den Videoformaten. Der Speicherbedarf für Videos hängt vom Speicherformat, der Bildauflösung und der Anzahl Bilder pro Sekunde ab. Hinzu kommt, dass die Speicherkarte in der Lage sein muss, die Datenflut schnell genug auf der mircoSD-Speicherkarte abzulegen.
Lieferten Full-HD-Videos vor ein paar Jahren noch beste Videoqualität, so sind heute 4K-Videos Standard und die nächste Generation mit 8K-Auflösung steht schon in den Startlöchern. Empfohlen werden hier durchwegs Speicherkapazitäten ab 128 MB um auch Videos von mehreren Stunden aufzuzeichnen. UHS-1 Karten oder höher im SDXC Standard liefern hier ausreichende Leistung. Neben mehreren Stunden Aufnahmedauer rückt immer mehr auch die Bildrate in den Fokus. Action-Cams für Extreme-Speed Aufnahmen liefern Videos mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde. Die Hersteller der Kameras liefern hierzu Empfehlungen, welche SCXC-Karten am besten geeignet sind. Dort bekommt man letztlich auch Hinweise wie viele Stunden Video in der jeweiligen Auflösung aufgezeichnet werden können.

Typische Produkte und Speicherkapazitäten.

Am Beispiel SanDisk kann man sehen, welche Produkte überwiegend angeboten werden. Micro SD bis 8 GB werden nur noch vereinzelt geliefert. Wer etwa einen älteren mp3-Player besitzt oder hauptsächlich HD-Videos aufzeichnet, kann hier auf günstige Angebote zurückgreifen. Micro SD Karten mit dem Standard microSDHC und microSDXC liefert SanDisk ab 32 GB. SanDisk verwendet die Bezeichnungen Ultra, Extreme, Extreme Pro und Extreme Plus. Aus den Produktnamen kann nicht unbedingt Rückschluss auf die verbaute Technik gezogen werden. MicroSDXC beginnt bei 64 GB und endet mit Stand 2018 bei 400 GB. Ähnliche Produkte liefert beispielsweise Samsung unter der Bezeichnung EVO Plus oder Lexar unter der Bezeichnung Lexar Professional.

 

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