Datacenter

Moderne Rechenzentren unterscheiden sich grundlegend von denen der Vergangenheit. Sie sind in der Regel performanter, energieeffizienter und skalierbarer geworden. Die Zeiten, in denen man seine Server auf Belastungsspitzen hin optimiert hat sind endgültig vorbei. Hyperkonvergente Infrastruktur macht Erweiterungen innerhalb einer Stunde möglich und dass bei kleinstem Platz- und Energiebedarf. Der Verkabelungsaufwand schrumpft und Ihre IT wird entlastet. Dabei werden die Anforderungen der Unternehmen an die Leistungsfähigkeit des Speichers immer höher. Hyperconverged infrastructure, Software Defined Storage, Managed Backup Services, Storage Area Networks und Virtualisierung – Unsere Experten unterstützen Sie bei der Einführung und Verwaltung dieser Speicherlösungen der nächsten Generation.

Ihr Netzwerk und Storage Spezialist.

Peter Wermelinger
Sales Consultant

Gerne berate ich Sie persönlich.

Machen Sie es wie Google, Amazon und Co. Intelligent speichern mit Software-Defined Storage

Bestimmt kennen auch Sie das folgende Szenario: Ihre Datenmengen wachsen immer weiter an, doch Ihr IT Budget leider nicht. Wie können Sie dieser Herausforderung begegnen? Software Defined Storage (SDS) und hyperkonvergente Systeme sind aktuelle Trends, die Sie interessieren könnten. Grundlage dafür sind Virtualisierungstechniken: Wenn es um die Vision vom komplett per Software definierten Rechenzentrum geht, dann sind nach Software-defined Networking die Software-Defined Storage-Services das fehlende Puzzleteil. Der Vorteil? SDS und hyperkonvergente Systeme ermöglichen auf der Basis kostengünstiger Hardware hoch skalierbare, performante und hochverfügbare Lösungen in Ihrem Datacenter.

Methoden-der-Datensicherung

Software und Hardware: getrennte Instanzen.

Der zentrale Punkt des Software Defined Storage ist, dass die Speicherung und Verwaltung der Daten komplett von der zugrunde liegenden Hardware getrennt ist und als voneinander separierte Instanzen existieren. Neue Storage-Hardware kann flexibel hinzugefügt und bereitgestellt werden – denn der physische Speicher wird in einer SDS-Lösung als Pool-Hardware und Hypervisor-unabhängige Ressource behandelt. Im Klartext bedeutet das: dieser Pool kann sich über mehrere Systeme erstrecken und unterschiedliche Medien umfassen:

  • vorhandene Storage Area Networks (SAN)
  • Network-attached Storage (NAS)
  • Direct Attached Storage (DAS)
  • serverseitige Flash-Speicher

Um Exabytes von Daten verarbeiten zu können, müssen software-defined Speichersysteme über multiple Server und Speicher hinweg skalierbar sein.

Grössere Speicherkapazitäten in kurzer Zeit möglich.​

Storage-Infrastrukturen stellen – wie die gesamten Rechenzentren – grosse Herausforderungen dar: Es handelt sich meist um proprietäre Lösungen mit eigenentwickelter Hardware und geschlossener Betriebssysteme. Darüber hinaus haben viele Unternehmen in der Vergangenheit das Augenmerk auf die Zentralisierung gelegt – was oftmals zu Lasten der Leistung und Flexibilität gegangen ist, vom Aufwand für den Unterhalt ganz zu schweigen. Wenn Sie nun Erweiterungen vornehmen möchten, sind diese meist teuer und bieten nur eine begrenzte Leistungsfähigkeit. Doch aus diesen Erfahrungen hat man gelernt und durchbricht mit Software Defined Storage diese Beschränkungen. SDS bietet die Möglichkeit, der Storage-Umgebung flexibel und innerhalb weniger Stunden neue Storage-Ressourcen hinzuzufügen.

Wenn Sie weiter auf herkömmliche festplattenbasierte Speichersysteme setzen, können Sie mit aktuellen Anforderungen, wie dem Datenhunger der Mehrkern-Server-Prozessoren und des modernen Cloud-Computing, kaum mehr mithalten. Ein Umdenken ist gefragt: Selbst moderne flashbasierte Storage-Lösungen bringen nicht die erhoffte Leistung, wenn diese „traditionell“ behandelt werden. Denn herkömmliche Protokolle wie SAS und SATA werden schnell zu Flaschenhälsen, die auch sehr schnelle Flash-Speicher bremsen.

Das Ende der Festplattenära?

Erst wenn Flash wie Arbeitsspeicher behandelt werden, können auf Basis der PCI-Express-Schnittstellen wirklich schnelle Anbindungen an die CPU realisiert werden. Die Lösung ist Software, mit der sich Protokolle der „Festplattenära“ umgehen lassen – und damit auch die einhergehende Latenz. Mittlerweile gibt es viele Hersteller, die sich auf entsprechende Software fokussieren: Unter anderem DataCore VMWare, SANsymhony, Zerto, Nexenta Systems und Open-E Software. Wie beschrieben ermöglicht das reine SDS-Modell, Software auf einer geeigneten Hardware zu installieren und den unterschiedlichen Storage-Systemen bestimmte Funktionalitäten zuzuteilen. Einige der Produkte haben einen hyper-konvergenten Modus. Dieser gewährleistet, dass die Storage-Software in einer virtualisierten Umgebung läuft.

Verbesserte Leistungsfähigkeit durch intelligentes Speichermanagement.

Software Defined Storage ermöglicht auch die Verwendung intelligenter Storage-Tiers, welche eine Art Priorisierung der gespeicherten Informationen ermöglichen. Dazu wird unterschiedlich schnelle Storage-Hardware verwendet. Häufig benötigte Dateien werden auf Flash-Speichern für den schnellen Zugriff gespeichert, während weniger häufig oder kaum genutzte Dateien auf langsameren Speichermedien, wie klassischen Festplatten, gespeichert werden. Die Zugriffsgeschwindigkeit steigt und Latenzzeiten werden minimiert. Für den besonders schnellen Zugriff lassen sich so Dateien, die gerade von Anwendungen verwendet werden sogar im Arbeitsspeicher des Servers speichern.

Servers

Windows-Server bringt Unterstützung für SDS-Umgebungen mit.

Software Defined Storage ist keine Lösung, die nur über Drittanbieter bezogen werden kann: Mit dem Windows Server 2016 bietet Microsoft erstmals eine Lösung an, die komplett ohne zusätzliche Tools auskommt. Mit Storage Spaces Direct gibt Ihnen das Betriebssystem bereits die Möglichkeit die physikalischen Festplatten und weitere Speicher als virtuellen Datenträger im Netzwerk zur Verfügung zu stellen und zu provisionieren.

Zusammengefasst ist die Hauptaufgabe eines Software Defined Storage Systems die schnelle Bereitstellung von Speicher im Netzwerk. Während des Betriebs kann in kürzester Zeit zusätzlicher Speicher zugefügt werden. Aufgrund geringerer Latenzzeiten und der Hardwareunabhängigkeit lassen sich so die Performance steigern, Kosten einsparen und neue Potentiale schaffen.

Speicher und Sicherung müssen Hand in Hand gehen.

Während SDS das Management der Speicherung von Daten übernimmt, muss man sich auch Gedanken über das Backup der gespeicherten Daten machen. Die Strategie für Ihr Backup muss dabei genauso flexibel und skalierbar sein, wie ihre komplexen Storage-Konzepte.  Sie müssen durch geeignete Speicher-Hardware eine Datensicherung gewährleisten, die mit den Storage-Resourcen mitwachsen kann. Die umfassende Sicherheit im Fall der Fälle liefern individuell wachsende Managed-Backup Lösungen mit den entsprechenden SLAs. Diese sollten bei Beschädigungen am Gebäude oder der IT-Infrastruktur auch Support für das Disaster Recovery bieten und das Augenmerk auch ganz klar auf Security-Aspekte richten.

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